Das ABC des Billardspielens

Bock

Als Bock wird die Hand bezeichnet, mit der das Queueoberteil vorne gehalten wird (geschlossene Brücke) oder aufliegt (offene Brücke). Der Rechtshänder bildet mit seiner Linken die Bockhand.

 

Brücke (auch "Oma" genannt)

Hilfsmittel, auf das der Spieler sein Queue auflegen kann, um auch in schwierigen Spielsituationen die weiße Kugel sicher zu treffen.

Dreieck (auch "Triangel" genannt)

Das Dreieck dient zum Aufbau der Kugeln beim Poolbillard.

 

Effekt

Treffer an der weißen Kugel, außerhalb der mittleren senkrechten Achse. So wird eine Drehung (Rotation) erzeugt, die als Effet bezeichnet wird.

Ferrule

Die Ferrule ist eine Hülse, die am Queue-Oberteil auf einem Holzzapfen sitzt. Die Ferrule fängt die Wucht harter Stöße auf und verhindert so das Spleißen oder Splittern des Queue- Oberteils. Auf die Ferrule wird entweder eine Queuespitze geschraubt oder es wird eine Lederspitze aufgeklebt.

 

Führungshand

Die Führungshand umfasst das Queueunterteil. Sie ist verantwortlich für den nötigen Schwung und den eigentlichen Stoß. Der Rechtshänder umfasst das Queue mit seiner rechten Hand, dies ist dann die Führungshand.

 

Kopfstoss

Stoß, bei dem das Queue in einem Winkel von mehr als 45 Grad gegen das Spielfeld geneigt ist.

 

Kreide

Billardkreide besteht aus Magnesiumcarbonat und kann verschiedene Farben aufweisen. Man benutzt die Billardkreide, um die Queuespitze zu bestreichen, damit man beim Stoßen nicht von der Spielkugel abrutscht und auch, um eventuell der Spielkugel einen gewünschten Effet mitzugeben.

 

Kugeln

Billardkugeln wurden in den Anfängen des Billardspiels (Mittelalter) aus hartem Elfenbein gefertigt. Allerdings ist heute der Handel mit Elfenbein verboten. Heute werden die Kugeln aus Kunststoff gefertigt. 

 

Poolbillard

Spiel mit 16 Kugeln, 15 Farbige mit den Nummern 1-15 und einer Weißen. Ziel: alle farbigen Kugeln in die 6 Löcher zu versenken.

 

Queue (gesprochen: Kö)

Spielgerät zum Stoßen der Kugel.

 

Spielregeln

Das "Amerikanische (Pool) Billard" wird mit einem weißen und 15 farbigen, nummerierten Bällen gespielt. Mit dem weißen Stoßball versucht man, die farbigen Bälle in die Taschen zu spielen. Zwei Spieler oder zwei Parteien können spielen. Die Reihenfolge der Spieler wird durch Würfeln oder Losen bestimmt.

 

Einfach-Pool
Aufbau der Ballpyramide mit der Triangel.
Der erste Spieler einer Partei stößt direkt vom Kopfpunkt auf das Balldreieck. Er bleibt solange am Spiel, wie er einen oder mehrere Bälle in die Taschen bringt. Wird der Queueball in eine Tasche gespielt, muß er im Kopffeld neu aufgestellt werden und die andere Partei kommt an die Reihe. Für die Punktwertung zählen die jeweils auf den Bällen befindlichen Zahlen.
Gewinner ist, wer zuerst 61 Punkte erreicht.

 

Snooker 

Eine spezielle Billardvariante aus England. Wird auf 12-Fuß-Tischen (= Spielfeld 336 x 168 cm) mit 15 roten und 6 bunten Kugeln gespielt. Regel: abwechselnd eine rote und eine bunte Kugel versenken.

Spielkugel

Dies ist die weiße Kugel, die mit dem Queue auf eine farbige Kugel gestoßen wird. Sie ist die einzige, die man mit dem Queueleder während eines Stoßes berühren darf.

 

Trickstoss

Figuren oder bestimmte Kugel-Konfigurationen, bei denen der Ausführende vorher erklärt, wo welche Kugel einen Bogen, Sprung oder eine Carambolage macht, bzw. in welche Tasche sie fällt.

 

Zielpunkt

Der Zielpunkt an einer einzulochenden Farbigen befindet sich exakt einen halben Balldurchmesser vor ihr. Er ist der Mittelpunkt der Weißen im Falle ihres Auftreffens.

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