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Spiel - Stoss - Sieg

1 Std. Billard

09.00 bis 18.00        4.20€

18.00 bis 01.00        6.30 €

 

Rauchfrei Billard spielen

Ab sofort stehen in einem speziellen, Licht durchfluteten Raum im Casino fünf Billard-Tische zum rauchfreien Spielvergnügen zur Verfügung! Im Sommer lädt die Terrasse zur Pause ein.

Selbstverständlich darf neben den Tischen im Casino selbst weiterhin geraucht werden.

   

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Ralph Eckert, WPA Artistic Pool World Champion in Trick & Fancy shots 2004

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Zur Geschichte des Billard

Billard ist ältesten Spiele überhaupt. Entstanden als exklusive Freizeit-Beschäftigung der Kaiser und Könige. An allen grossen Höfen Europas gab es ab dem 16. Jahrhundert Billardtische. Aus dem französischen "Bille" (= Ball ) und dem engl. "Jard" (= Stock, Rute) wurde die noch heute gebräuchliche Schreibweise "Billard".

Heutzutage spielen mehr Menschen Billard als je zuvor. Dies liegt sicher auch daran, dass man beim Billardspiel erholsamen Ausgleich von der Hektik des Tages findet und dass Billard eine der wenigen Sportarten ist, die jederzeit unabhängig von der Witterung ausgeübt werden kann. Da Billard inzwischen zu den Präzisions-Sportarten gehört soll es jetzt auch zur olympischen Disziplin erklärt werden.

  

Kleines ABC des Billards

Bock

Als Bock wird die Hand bezeichnet, mit der das Queueoberteil vorne gehalten wird (geschlossene Brücke) oder aufliegt (offene Brücke). Der Rechtshänder bildet mit seiner Linken die Bockhand.

Brücke (auch "Oma" genannt)

Hilfsmittel, auf das der Spieler sein Queue auflegen kann, um auch in schwierigen Spielsituationen die weiße Kugel sicher zu treffen.

Dreieck (auch "Triangel" genannt)

Das Dreieck dient zum Aufbau der Kugeln beim Poolbillard.

Effekt

Treffer an der weißen Kugel, außerhalb der mittleren senkrechten Achse. So wird eine Drehung (Rotation) erzeugt, die als Effet bezeichnet wird.

Ferrule

Die Ferrule ist eine Hülse, die am Queue-Oberteil auf einem Holzzapfen sitzt. Die Ferrule fängt die Wucht harter Stöße auf und verhindert so das Spleißen oder Splittern des Queue- Oberteils. Auf die Ferrule wird entweder eine Queuespitze geschraubt oder es wird eine Lederspitze aufgeklebt.

Führungshand

Die Führungshand umfasst das Queueunterteil. Sie ist verantwortlich für den nötigen Schwung und den eigentlichen Stoß. Der Rechtshänder umfasst das Queue mit seiner rechten Hand, dies ist dann die Führungshand.

Kopfstoss

Stoß, bei dem das Queue in einem Winkel von mehr als 45 Grad gegen das Spielfeld geneigt ist.

Kreide

Billardkreide besteht aus Magnesiumcarbonat und kann verschiedene Farben aufweisen. Man benutzt die Billardkreide, um die Queuespitze zu bestreichen, damit man beim Stoßen nicht von der Spielkugel abrutscht und auch, um eventuell der Spielkugel einen gewünschten Effet mitzugeben.

Kugeln

Billardkugeln wurden in den Anfängen des Billardspiels (Mittelalter) aus hartem Elfenbein gefertigt. Allerdings ist heute der Handel mit Elfenbein verboten. Heute werden die Kugeln aus Kunststoff gefertigt. 

Poolbillard

Spiel mit 16 Kugeln, 15 Farbige mit den Nummern 1-15 und einer Weißen. Ziel: alle farbigen Kugeln in die 6 Löcher zu versenken.

Queue

(gesprochen: Kö), Spielgerät zum Stoßen der Kugel.

Spielregeln

Das "Amerikanische (Pool) Billard" wird mit einem weißen und 15 farbigen, nummerierten Bällen gespielt. Mit dem weißen Stoßball versucht man, die farbigen Bälle in die Taschen zu spielen. Zwei Spieler oder zwei Parteien können spielen. Die Reihenfolge der Spieler wird durch Würfeln oder Losen bestimmt.

Einfach-Pool:
Aufbau der Ballpyramide mit der Triangel.
Der erste Spieler einer Partei stößt direkt vom Kopfpunkt auf das Balldreieck. Er bleibt solange am Spiel, wie er einen oder mehrere Bälle in die Taschen bringt. Wird der Queueball in eine Tasche gespielt, muß er im Kopffeld neu aufgestellt werden und die andere Partei kommt an die Reihe. Für die Punktwertung zählen die jeweils auf den Bällen befindlichen Zahlen.
Gewinner ist, wer zuerst 61 Punkte erreicht.

8er-Ball:
Aufbau der Ballpyramide mit der Triangel.
Jede Partei spielt eine Ballserie, entweder 1 - 7 (volle Farben) oder 9 - 15 (gestreift). Gewinner ist, wer seine Serie zuerst in die Taschen gespielt hat und außerdem den 8er-Ball in die vorher angesagte Tasche getroffen hat. Der Anstoß erfolgt wie beim "Einfach-Pool". Gelingt es dem Spieler, einen Ball in eine Tasche zu bringen, übernimmt er die Serie und spielt solange weiter, bis er fehlt. Fallen zwei Bälle aus verschiedenen Serien, so kann er zwischen den Serien wählen. Falls kein Ball in eine Tasche fällt, übernimmt der Gegner das Spiel und hat seinerseits die Wahl zwischen den Serien. Spielt ein Spieler außer eigenen auch gegnerische Bälle in die Taschen, werden dem Gegner diese Bälle angerechnet. Spielt er nur gegnerische Bälle in die Taschen, so gilt dies als gefehlt. Die Bälle zählen für den Gegner und dieser spielt weiter. Hat ein Spieler alle Bälle seiner Serie gespielt, so muß er versuchen, den 8er-Ball in eine von ihm vorher angesagte Tasche zu spielen - nur dann hat er gewonnen.
Verloren hat, wer ...

  • den 8er-Ball in eine vorher nicht angesagte Tasche spielt,

  • den 8er-Ball in eine Tasche spielt, während noch nicht auf ihn gespielt werden darf,

  • den Queueball in eine Tasche trifft, während auf den 8er-Ball gespielt wird.

Snooker 

Eine spezielle Billardvariante aus England. Wird auf 12-Fuß-Tischen (= Spielfeld 336 x 168 cm) mit 15 roten und 6 bunten Kugeln gespielt. Regel: abwechselnd eine rote und eine bunte Kugel versenken.

Spielkugel

Dies ist die weiße Kugel, die mit dem Queue auf eine farbige Kugel gestoßen wird. Sie ist die einzige, die man mit dem Queueleder während eines Stoßes berühren darf.

Trickstoss

Figuren oder bestimmte Kugel-Konfigurationen, bei denen der Ausführende vorher erklärt, wo welche Kugel einen Bogen, Sprung oder eine Carambolage macht, bzw. in welche Tasche sie fällt.

Zielpunkt

Der Zielpunkt an einer einzulochenden Farbigen befindet sich exakt einen halben Balldurchmesser vor ihr. Er ist der Mittelpunkt der Weißen im Falle ihres Auftreffens.

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